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Montag, 3. November 2014

Halloween im Heidepark



Halloween ist ja jetzt vorbei, aber ich hoffe, Ihr hattet trotzdem eine schaurig schöne ZeitJ.
Ich war unter anderem mit Freunden wieder zu den Halloween Nights im Heidepark Soltau und ich kann es jedem Halloween Fan nur empfehlen.
Wir waren ja schon letztes Jahr da und waren begeistert.


Der Park hat ganz normal geöffnet, nur hat er abends viel länger auf und alles ist Halloweenmäßig geschmückt und es gab auch wieder ein paar Grusel-Attraktionen, in Form von Geisterbahnen voller Erschrecker. Es gab wieder das Irrenhaus und das Inferno.
Das Wetter war für Oktober wirklich herrlich angenehm, nur leider fielen die Ferien so günstig (für uns ungünstig), dass der Park sehr voll war. Letztes Jahr mussten wir fast nirgends anstehen, dieses Jahr mussten wir leider zwei Fahrgeschäfte ausfallen lassen, da die Wartezeiten einfach abschreckend waren.



Aber immerhin konnten wir in die neuste Achterbahn, dem Flug der Dämonen, ausprobieren. Das ist ein Wing Coaster, der erst dieses Jahr geöffnet wurde.
 


Habt ihr auch Halloween Geheimtipps?

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Memento Mori



Im letzten Post hatte ich ja meinen ersten Porzellan-Potch Versuch gezeigt, mit dem ich ja nicht sonderlich glücklich war.
Ich habe dann ein wenig meine Vorgehensweise geändert und gleich noch zwei Versuche gestartet.
Dieses Mal habe ich statt eines Kosmetiktuchs ein Taschentuch bedruckt und für die Technik verwendet. Der Teller wird dann dünn mit dem Potch bestrichen, das Motiv darauf gelegt und mit einer Schicht Potch versiegelt.
Nach meinem ersten Versuch fiel auf, dass der überschüssige Potch erhalten bleibt, daher habe ich, bevor er getrocknet war, den überschüssigen Potch mit einem Baumwolltuch abgewischt.
Beim Einbrennen habe ich dann etwas weniger Temperatur genommen und die Teller weit nach unten in den Ofen geschoben.
Diese Veränderungen haben Ihre Wirkung gezeigt, denn das Motiv ist nach dem Einbrennen fast nicht verfärbt, nur ganz minimal.




 
Im letzten Post wurde ich gefragt, ob diese Technik wirklich spülmaschinenfest ist.
Ich habe das gleich knallhart an meinen Baphomet-Teller getestet und kann bestätigen, ja diese Technik ist spülmaschinenfest. Das Motiv sieht noch genauso intensiv aus, wie vorher.
Mein Fazit:
Diese Technik gefällt mir schon, es ist wirklich mit Serviettentechnik zu vergleichen, nur eben für Porzellan. Mit dem Bedrucken eines Taschentuches kam es zu keiner Verfärbung mehr und ich kann tatsächlich mein Wunschmotiv auf Porzellan anbringen und das sogar spülmaschinengeeignet.
Das Motiv hält auch wirklich etwas aus, ich hab mal ordentlich dran rumgekratzt und das hat dem Bild nichts ausgemacht.
Was mir nicht so gefällt ist, dass das Motiv immer etwas unsauber aussieht. Ich hab mir sehr viel Mühe gegeben es wirklich glatt auf dem Teller zu verstreichen, doch beim Trocknen wirft es leicht Wellen und den Potch bekommt man ja auch nicht perfekt gleichmäßig aufgetragen, so sieht das Motiv doch immer schon ein wenig wie ein Fremdkörper aus vom nahen, das ist schade.
Ich würde es also eher nur für ganz besondere Einzelstücke, Geschenke oder Gelegenheiten (z.B. Halloween) nutzen. Für Alltägliches Geschirr finde ich es nicht geeignet.
Ansonsten gefällt mir das Ergebnis und die Teller werden dieses Halloween meine Tafel zieren J

Sonntag, 19. Oktober 2014

Porzellan Potch

Es drängt die Zeit, Halloween ist schon in zwei Wochen.

Meine Vorbereitungen musste ich die letzten Tage auf Eis legen, denn bei uns im Haus wurden endlich die letzten Zimmer renoviert. Tagelang war alles voller Handwerker, Baustaub und einige Tage durften wir auch den Boden nicht betreten.

Es war sehr nervig und stressig aber ich bin überglücklich, dass alle Räume endlich fertig sind. Ein Post folgt die Tage. Ich bin so glücklich, auch wenn noch fast alle Möbel fehlen.

Jetzt ist die Baustelle weg und ich konnte mich gleich auf ein weiteres Halloweenprojekt stürzen.


Ich habe bei Pinterest öfter selbstgestaltete Teller gefunden, mit Anatomischen Bildern und hätte so eine Platte gerne für Halloween gehabt.
Ich habe bei Buttinette mal Porzellan Potch entdeckt und musste es einfach ausprobieren.
Porzellan Potch ist quasi Servietten-Technik für Porzellan und es soll nachher sogar Spülmaschinenfest sein.
Der Saubere Teller wird mit einer dünnen Schicht Potch eingekleistert, dann wird das Motiv daraufgelegt und anschließend das Motiv wieder mit einer Schicht Potch versiegelt. Trocknen lassen und ab zum Einbrennen in den Ofen.




Mein Ergebnis ist leider ein wenig enttäuschend.

Ich wollte natürlich mein eigenes Motiv und keines von einer Serviette, so hab ich ein Kosmetiktuch bedruckt.
Ich hatte die Idee, für Halloween, den Esstisch wie einen rituellen Altar zu gestalten und so hab ich mal ein Baphomet Motiv versucht.
Das Motiv ist leider im Ofen etwas vergilbt beim Einbrennen, vielleicht liegt es an dem Kosmetiktuch, welches ich verwendet hab, da werde ich noch mal etwas anderes testen.
Das überschüssige Potch (oder sagt man der Potch?) um das Motiv ist nach dem Brennen zu sehen, also man sollte wirklich möglichst genau nur im Bereich des Motives den Teller einpinseln oder danach mit einem Tuch das überschüssige entfernen.
Ich werde nächstes Mal wohl auch ein kleines Schwämmchen probieren, mit dem Pinsel bekomm ich das nicht gleichmäßig hin.
Mein Motiv war relativ groß und das Tuch ist ja so dünn, da ist es sehr schwer, das Motiv knitterfrei einzupinseln, das muss man unbedingt bedenken.
Ansonsten Scheint das Motiv wirklich fest eingebrannt zu sein. Ich habe es noch nicht in die Geschirrspülmaschine gesteckt, aber das teste ich noch.
Ich hab mal ordentlich am Motiv rumgekratzt und es scheint wirklich etwas auszuhalten.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Asylum Halloween Kranz

Die schönste Zeit des Jahres hat begonnen, die Halloween Zeit.
Ich habe schon die erste Bastelei beendet, ich habe für meine Haustür einen Kranz gemacht.
Eines meiner liebsten Halloween-Themen ist die Irrenanstalt und als großer H.P.Lovecraft und Batman Fan musste es natürlich das Arkham Asylum sein, ein anderes kommt einfach nicht in Frage ;).





Ich habe einen Styropor-Rohling gekauft und mit Tapetenkleister eingeschmiert und darum Verbände gewickelt. Das gibt die Grundlage.
Dann habe ich einen Verband genommen und mit einer Nagelschere malträtiert bis er schön zerfetzt war und habe damit den unteren Bereich des Kranzes umwickelt.
Am Pc habe ich ein Schild erstellt, es ausgedruckt und auf einen Karton geklebt. Dann ausgeschnitten und mit Schrauben und Heißkleber am Kranz befestigt.
Für die linke Seite habe ich ein paar Schnallen genäht, das soll quasi eine Zwangsjacke simulieren.
Darunter habe ich noch einen Finger (Halloween Deko Artikel) und eine Spritze geklebt. Ein wenig rote Acrylfarbe rundet das Bild ab.
Rechts wollte ich ein paar alte anatomische Dokumente, dafür habe ich einige Zeichnungen aus dem Internet ausgedruckt und mit Tee und Kaffee künstlich gealtert.
(Ganz wichtig hierbei, eine Abbildung, die eine Lobotomie darstellt. Wisst ihr was eine Lobotomie ist? Wer es nicht weiß, der muss unbedingt mal im Internet nachlesen, das ist wirklich gruselig, dass es so etwas mal gegeben hat)
Für den Horror noch ein paar Nägel und Kunstblut.

Fertig ist der Kranz

Sonntag, 28. September 2014

Herbst

Für mich beginnt gerade "eigentlich" die schönste Zeit des Jahres.
Es wird Herbst, die Blätter werden bunt und fallen herab, es stürmt und gewittert. Schon als ich ganz klein war habe ich Gewitter geliebt und Platzregen.
Außerdem beginnt die Halloween-Zeit, für mein inneres Kind, die schönste Zeit.

Leider wird auch diese Zeit gerade wieder überschattet von einem Schicksalsschlag. Bei meinem besten Freund ist der Krebs zurück und sieht sehr schlecht aus.
Ich merke, dass ich das noch nicht wirklich realisiert habe, nur in wenigen Momenten bricht es richtig durch. Es ist hart.

Er versucht sein Leben normal weiterzuführen und ich versuche das auch. Gerade stürze ich mich in die Halloween Vorbereitungen, wie ich es sonst auch tun würde, das macht mir immer besonders Spaß und ich möchte auch gerne mal wieder etwas Kreatives zustande bringen, das fehlt mir sehr.
Es wird also in den kommenden Tagen losgehen mit den Halloween-Posts, auch wenn dieses Mal ein Schatten über allem liegt.



Mittwoch, 17. September 2014

MPS 2014

Wenn ich an den September denke, dann denke ich sehr schnell an das MPS in Hamburg Öjendorf.
Ein Event, welches ich eigentlich jedes Jahr besuche. Ich freue ich mich immer sehr, wenn die Zeit näher rückt.

(Update Mai 2018: ich musste leider fast alle Bilder entfernen, wegen der neuen Datenschutzverordnung)

Das MPS ist ein riesiger Mittelaltermarkt, mit vielen Marktständen, Handwerk, gutem Essen, Met in jeder Form, Ritterturnieren, Bands und Gauklern.

Besonders auf das Essen freue ich mich immer sehr und auf den Geruch von Feuer (der leider auch am nächsten Tag noch in den Klamotten hängt).
Ich könnte jetzt viel schreiben, aber man muss einfach mal selbst dagewesen sein. Auch wenn man eigentlich kein Fan von Fantasy und Mittelalter ist, ist das MPS einfach ein Erlebnis, das ich jedem ans Herz legen kann.


Begeistert hat mich dieses Jahr, dass es das erste Mal in Öjendorf  einen Falkner gab. Man konnte aus nächster Nähe diese herrlichen Greifvögel betrachten. Eine Besucherin neben mir durfte die ganze Zeit eine kleine Eule halten und so konnte ich die Kleine aus nächster Nähe betrachten. Ich liebe Eulen, alleine schon wegen Ihrer Mimik.

Die Vögel sind im Übrigen Therapievögel, der Falkner, Achim Höfner, hat alle Vögel von klein auf großgezogen und besucht unter der Woche mit Ihnen Hospize und Einrichtungen für benachteiligte Menschen. Das finde ich bewundernswert.
Ganz neu war außerdem ein Riesenrad für die Kinder. Wohl nicht wirklich historisch Korrekt, aber eine sehr witzige Idee. Das Rad ist natürlich handbetrieben ;).

Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter und es war mal wieder ein richtig schöner Tag.

Freitag, 5. September 2014

Die Sache mit dem grünen Daumen

Zugegeben, ich hatte wirklich bisher alles andere als einen grünen Daumen.

Mir starb alles weg, außer Kakteen, aber auch die hatten definitiv kein leichtes Leben bei mir. Ich bewundere die Menschen, die bei sich in der Wohnung oder im Garten ganze Oasen haben und ihre Kräuter, Früchte und Gemüse im Garten selbst ziehen.

Ich weiß noch, wie ich mal vor Jahren von meinem besten Freund eine Orchidee geschenkt bekam, ich gab mir wirklich Mühe mit Ihr und Sie überlebte auch, aber Sie wollte bei mir einfach nicht blühen. Genervt gab ich Sie meiner Mutter und natürlich, nur kurze Zeit in anderen Händen, und schon blühte Sie auch wieder. War ja klar!
Ich hatte mich sogar schon mal an einem Tomatenstrauch versucht aber es war hoffnungslos, da ging gar nichts.

Aber dann kam ein Besuch bei Ikea letztes Jahr…

In meinem Bad ist ein kleines Fenster und davor eine kleine Ablage. Im Oktober letzten Jahres war das Bad gerade frisch fertig renoviert und ich wollte gerne ein wenig Grün in den Raum bringen. Bei Ikea sah ich dann diese kleinen mini Kakteen und brachte welche für meine bessere Hälfte mit. Er liebt Kakteen (bei mir war das eher eine notwendige Liebe, was anderes überlebte bei mir ja nicht!).
Dann sah ich noch diese kleine mini-Orchidee und konnte es nicht wiederstehen, mir doch eine mitzunehmen. Und mit dieser kleinen Pflanze sollte der Umbruch in Sachen grüner Daumen bei mir werden.
Sie überlebte und Sie erblühte wieder(!) und das bei mir. Ich war happy.
Von der habe ich aber gerade kein Bild, Sie blüht gerade nicht.


Aber was war aus der Orchidee von meinem besten Freund geworden?

Meine Mutter hatte Sie irgendwann mal meinem Onkel in sein Büro gestellt, zusammen mit einer Zweiten. Sie wurden dort leider hoffnungslos vernachlässigt und standen schon auf der Kippe zum ewigen Frieden, als ich mich Beider annahm. Meine Begeisterung war groß, als ich es tatsächlich irgendwie hinbekam und Sie sich erholten.
Gerade stehen beide blühend auf der Fensterbank in meiner Küche und ich freue mich noch immer sehr, wenn ich Sie sehe. Das Bild zeigt übrigens eine der Zweien zusammen mit meiner neusten Errungenschaft, einer Calla.

Zu Ostern bekamen wir beide von meiner Mutter je eine kleine Zucchini-Pflanze. Er eine Gelbe, ich eine Grüne. Außerdem kaufte ich für wenige Cent bei Sky eine fast tote Schokominze, sowieso eine Tomatenpflanze mit kleinen Tomaten und eine Paprika. Ich wagte also wirklich was.
Meine Mutter bekam zum Ihrem Geburtstag einige Tomaten-Setzlinge, die mir auch in die Hände gelegt wurde, da Sie einfach keine Lust dazu hatte, sich um Sie zu kümmern.


Ich hatte das erste Mal so richtig Lust, meinen grünen Daumen auszuleben und kümmerte mich, so gut ich es eben hinbekam und die Pflanzen dankten es mir. Ich topfte die Pflanzen öfter um und fand einen tollen Dauerdünger, den alle Pflanzen wirklich sehr gerne annahmen. Ich las auch immer fleißig im Internet, schließlich wollte ich das endlich hinbekommen.
Ich war mutig geworden und nicht nur in Bezug auf Pflanzen. Wer mich kennt, der weiß auch, dass ich es nicht so mit dem Kochen habe. Bis vor wenigen Jahren konnte ich gar nicht kochen und ich mag es auch bis heute nicht sonderlich aber mir wurde (unfreiwillig) viel beigebracht von meinem Freund und inzwischen koche ich auch ganz gut und wage mich auch immer wieder an Neues.
Das war nämlich die zweite Herausforderung, das Geerntete auch tatsächlich zu verarbeiten!!

Eine Arbeitskollegin warnte mich schon vor, wie groß und ertragreich die Zucchini-Pflanzen werden würde, ich konnte es kaum glauben aber man konnte wirklich den Pflanzen täglich beim Wachsen zusehen und ich hab irgendwann nicht mehr mitgezählt, wie viele Zucchini wir am Ende geerntet haben, ich denke um die 30.



Es wären auch mehr gewesen, aber durch den Regen kamen viele Nacktschnecken und fraßen sehr Viele an. Man riet mir zu einer Schneckenfalle, aber das brachte ich nicht übers Herz.
Wir haben Sie gegrillt, gefüllt, im Gulasch verarbeitet und als Pizza, die Zucchini natürlich, nicht die Nacktschnecken. Die Idee mit der Pizza ist übrigens hier von Pinterest.


Die halbtote Schokominze erholte sich auch unglaublich schnell und war kaum zu bändigen.
Aber was damit machen? Ich suchte mir aus dem Internet ein Rezept für Minz-Sirup und verkochte meine ganze Minze zu 4 Litern Sirup. Er ist auch gelungen und ich trinke Ihn sehr gerne im schwarzen Tee.
Wer sich jetzt fragt, was eigentlich eine Schokominze ist, dass ist einfach eine Minze, die eine leichte Schokonote hat, wie After Eight. Diese Schokoladennote geht allerdings schon sehr verloren beim Verarbeiten, also ist es mehr wie normaler Minz-Sirup.

Mit der Paprika passierte die letzten Monate gar nichts, ich dachte schon da kommt nichts mehr, bis Sie plötzlich vor einem Monat anfing zu wachsen und plötzlich voller Früchte war. Da muss ich mich aber noch gedulden mit der Ernte.
Von den ganzen Setzlingen von meiner Mutter konnte ich zwei Tomatenpflanzen großziehen, die uns jetzt seit wenigen Tagen auch endlich mit roten Tomaten beglücken. Es war ja leider sehr wenig Sonne in den letzten Wochen
Meine Tomatenpflanze mit den kleinen Tomaten MUSS ich wirklich jeden Tag ernten, so voll ist Sie.
Inzwischen habe ich auch einige Kräuter, bei mir in der Küche steht ein herrlicher Basilikum (von Lidl, der eigentlich nur zum einmaligen Gebrauch ist) und ich hab Ihn inzwischen mehrfach abgeerntet und er wächst immer wieder nach. Ich liebe Basilikum, es duftet immer so schön, wenn man in die Küche kommt.


Aus seinen Blättern wurde reichlich selbstgemachtes Pesto. Grünes und Rotes. Daran habe ich mich auch das erste Mal gewagt und außer einem missglückten Petersilien-Pesto-Versuch schmeckten die anderen wirklich sehr gut.
Im Kasten habe ich noch einen Oregano und glatte Petersilie. Eigentlich beides auch nur so einmalige Kräuter, aber sie wachsen immer wieder nach. Ich liebe diesen Dauerdünger, den kauf ich wieder ;).
Etwas Obst haben wir auch im Garten, neben Johannisbeeren und Brombeeren, haben wir auch ein Pfirsichstrauch, der jedes Jahr trägt. Leider bekommt Er oftmals zu wenig Sonne, die Früchte fallen dann ab, ehe Sie richtig reif sind. An dem Erfolg dieser Früchte bin ich allerdings nicht beteiligt gewesen, die wuchern und gedeihen seit Jahren vor sich hin. So etwas liebe ich ja, ernten ohne etwas dafür tun zu müssen ;)

Dieses Jahr hat Er aber scheinbar genug Sonne abbekommen und ich konnte einen ganzen Eimer voller Pfirsiche aufsammeln, zu viele um Sie so zu essen und so entschied ich mich dazu, Marmelade zu kochen. Sie ist auch tatsächlich gelungen! (Die rote Farbe stammt übrigens von ein paar Brombeeren, die ich wegen der Farbe mit zu den Pfirsichen gegeben habe). Bestimmt haben von Euch die meisten schon erfolgreich Marmelade gekocht und lachen mich gerade aus, aber ernsthaft, mein erster Versuch Marmelade zu machen war mehr als nur misslungen. Er war vor Jahren, als ich einen riesen Kürbis bekam und die Marmelade wollte einfach nicht gelieren. Ich bin daran fast verzweifelt aber Sie blieb einfach flüssig. Um mir auch wirklich noch den Rest zu geben, kippte Sie auch noch ganz schnell und ich hatte im Keller viele Gläser Kürbis-Schnaps. Ganz toll! Ich hatte immer gesagt, dass ich nicht in die Küche gehöre.

Ich würde noch immer nicht sagen, dass ich keinen grünen Daumen habe, aber ein wenig verfärbt hat er sich dieses Jahr doch. Außerdem habe ich für mich eine neue Leidenschaft entdeckt, denn es hat mir wirklich Spaß gemacht, meine Pflanzen großzuziehen. Sie beim Wachsen zu beobachten und natürlich das Ernten und sogar zu verkochen.
So viel Aufwand war es wirklich nicht und über den Geschmack von eigenem Gemüse lässt sich wirklich nicht streiten ;).
Wer weiß, an was ich mich nächsten Jahr so versuche…

Was ist mit Euch? Wer von Euch hat einen grünen Daumen und wem ging es wie mir bisher? Was habt ihr dieses Jahr erfolgreich angezüchtet?