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Samstag, 13. Mai 2017

Japan Reise Teil 2

Weiter geht es mit meinem Reisebericht von unserer Japan Rundreise.
Am vierten Tag haben wir Tokyo leider schon verlassen, vorher haben wir uns aber noch Tokyo von oben aus der Plattform des Tokyo Rathauses angeschaut, das hatte ich schon im letzten Post vorweggenommen.
Außerdem besichtigten wir den Meiji Schrein, der mitten in einem wunderschönen Park gelegen war. Nicht wirklich mein Ding war der anschließende Bummel durch das Ginza Viertel, das ist so das Luxus Viertel mit den ganzen Prada und Gucci Läden.

Der Meiji Schrein

Sehr viel cooler fand ich dagegen das Asakusa Viertel, welches wir danach besuchten, das ist optisch ganz traditionell, aber voller Souvenir Shops und Touristen.
Dort besuchten wir auch den wunderschönen Sensō-ji Tempel.
Sensō-ji Tempel und Asakusa

 
Danach verließen wir endgültig Tokyo und fuhren zum Fuji-Hakone Nationalpark.
Und man muss ehrlich sagen, wir hatten die ganze Fahrt über einfach immer Glück!
Das Wetter war traumhaft, eigentlich immer schien die Sonne, teilweise sogar sehr stark. Regen gab es gar nicht. Wir hatten (bis auf wenige Ausnahmen) immer Glück, dass die Sehenswürdigkeiten und Tempel nie überlaufen waren.
Und was mich wirklich richtig gefreut hat, die Kirschblüte war dieses Jahr spät dran und wir konnten Sie in Teilen von Japan noch bewundern! Das war nämlich mein Traum, einmal die Kirschblüte in Japan zu bewundern.
In Kyoto war Sie leider schon vorbei aber hier am Fuji-Hakone Nationalpark war Sie noch in voller Blüte, was auch sein Vorteil hatte, da wir auch das Glück hatten (ich sags ja!) den Fuji sehen zu können und so ein paar tolle Bilder mit Fuji und Kirschblüte machen konnten.
 Fuji Hakone Nationalpark. Hotel mit Blick auf den Fuji

Unser Hotel hatte nur Zimmer mit Blick auf den Fuji und wir bekamen ein tolles Buffet mit Interkontinentalen aber auch vielen traditionell Japanischen Gerichten. Besonders an den Desserts musste ich mich ja versuchen. (Die japanischen Süßigkeiten sind aber eher nicht so meines ;) ).
Am Morgen ging es dann zur Chureito-Pagode. Wer Bilder von Japan kennt, der kennt auch dieses ganz typische Bild von einer roten Pagode, umrankt von Kirschblüten und dem Fuji im Hintergrund und genau um diese Pagode handelt es sich bei der Chureito-Pagode.
Der Weg auf den Berg war nicht ohne, einige unserer Gruppe haben den Aufstieg auch sein lassen, nach dem Anblick der hunderten von Stufen aber der Schweiß hatte sich wirklich gelohnt, es war so eine tolle Aussicht, nur das Wetter ließ uns ein ganz klein wenig im Stich, denn leider war es etwas bewölkt und der Fuji war leider nicht in seiner ganzen Pracht zu sehen. Aber ich hatte meine Kirschblüte, ich war glücklich ;).
 Chureito-Pagode und Kirschblüte

Dann ging es weiter nach Matsumoto zur berühmten Krähenburg aus dem 16. Jahrhundert. Die japanischen Burgen haben kaum etwas mit unseren Burgen gemein aber es ist wirklich spannend mal so alte historische Gebäude zu sehen. Von außen sehr eindrucksvoll, von innen jetzt nicht so spannend. (Man musste immer barfuß durch die Burgen laufen, mit den Schuhen in der Hand und es waren sehr steile Treppen).
Draußen dann noch schnell mit einem Samurai gekämpft und dann noch schnell in einem Kombini (das sind so kleiner Supermärkte, die 24 Stunden offen haben) Mittag gegessen, die Kombinis fehlen mir, jetzt zurück in Deutschland, total.
Dabei hab ich dieses coole japanische „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ Poster gesehen, musste ich natürlich fotografieren, als großer Marvel Fan ;).
 Die Krähenburg in Matsumoto

Weiter ging es nach Nagano, dort besuchte wir den Zenkoji-Tempel, hier gab es als Besonderheit einen etwa 30 Meter langen stockfinsteren Gang, durch den man gehen konnte. 
Dort muss man nach einer Klinke tasten (Schlüssel zum Paradis) und diese drücken, wer das schafft der wird die Erleuchtung leichter erlangen, außerdem kann man im Anschluß in einen Spiegel blicken und dort im eigenen Antlitz ein Abbild des Paradises erkennen können. Ich sah irgendwie aus wie immer ;). 


 

 Zenkoji-Tempel und Nagano Eindrücke
Am Abend machten wir uns alleine auf und schlenderten durch Nagano. Dort habe ich das erste mal auch einen riesigen Manga Laden gefunden und war schier erschlagen von der Auswahl. Leider alles japanisch und keine die ich kannte.

Zum Abendessen ging es mal wieder in einen Ramen Laden. Miso mit Ramen, mhhhmmm, das könnt ich ständig essen.

Tag 6 hatte es in sich, wir fuhren zum Jigokudani Affenpark, wo man die heimischen Makaken-Affen beobachten kann, wie sie zB in den heißen Quellen baden.

Die Makaken sind schon lustige Tiere und haben so gar keine Lust auf Selfies, das konnten einige der Touristen merken. Ich bat dann Jemanden von unserer Gruppe, mich zu fotografieren, während ich neben einen von ihnen posierte, dieser saß mit dem Rücken zu mir und bemerkt mich erst nicht. Als er es dann tat, kreischte er und fiel über mich her, biss auch in meine Jacke. Ich hab mir fast in die Hosen gemacht vor Schreck, ich riss nur die Hände hoch und blieb regungslos stehen. Aus meiner Sicht wirkte es hoch dramatisch, aus der Sicht der Umstehenden und auch auf den Fotos war dann aber zu erkennen, das der Gute wohl nur an meine Jackentasche wollte.

 Makaken im Jigokudani Affenpark

Nach dem Schock ging es dann weiter nach Shirakawago, das ist ein Dorf am Fuße der Berge, in dem alte Bauernhäuser stehen. Dieses Dorf ist auch von der UNESCO in das Weltkulturerbe aufgenommen wurden. Ich muss sagen, so umgehauen hat es mich nicht, aber es war schon interessant, auch mal das ganz traditionelle von Japan zu sehen. Einige Stellen in Shirakawago dienten dem Anime „Higurashi no Naku Koro ni „ als Vorlage, zB der Hachiman-jinja Schrein . Dort konnte man auch viele, liebevoll mit Manga-Figuren bemalte, Holztafeln von Anime Fans bewundern. Quasi ein Mekka für Anime Fans.
Ich hatte ja damit gerechnet, dass in unserer Reisegruppe, auch ein paar Japan-Verrückte und Anime Fan-Girls dabei wären, doch, als der Reiseleiter danach fragte, wer oben genannten Anime kennen würde, meldete sich nur meine bessere Hälfte. Auch bei anderen Anime Fragen, wusste Herr Macabre am besten bescheid. Jetzt war also klar, wer das Fan-Girl der Gruppe war *g*.

Shirakwago

Dann ging es weiter nach Takayama aber hier werde ich Teil 2 meines Berichtes beenden. Dieser Bericht ist schon viel viel zu lang geworden, dabei hatte ich mir vorgenommen, ganz oberflächlich, ohne viele Ausschweifungen, zu berichten. Ich will Euch ja nicht langweilen ;).
Ein dritter und letzter Bericht wird noch folgen.

Kommentare:

  1. Das sieht wirklich nach einer traumhaften Reise aus, wegen mir darfst du gerne sehr viel ausführlicher drüber berichten. ;)

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  2. Hi Mara,
    es ist definitiv nicht langweilig. Erzähl bitte weiter. Ich mag so etwas. Stellst du noch vor, was ihr euch mitgebracht habt? LG U

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  3. Wie wunderschön... und der Bericht war gar nicht zu lang... mehr, mehr, mehr...

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